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Herbert Karl Harry Metzger- Zwei Gedichte aus seiner Alterslyrik

 Herbert Karl Harry Metzger
Iris Caren von Württemberg
Jeder erhellt-
Oder verdunkelt
Unsere Lebenswelt-
Durch
           seine 
                     Taten

                  *****


Jetzt 
Der Augenblick ist

Ewigkeit - ist der 
Moment bewusst zu 
         fühlen
geistbegründente 
Wirklichkeit

Herbert Karl Harry  Metzger (Schriftsteller, geb. 1924)



"Im Hier und Dort", Gedicht von Herbert Karl Harry Metzger

 Herbert Karl  Harry Metzger
Im Hier und Dort

Sind Zweierlei
Aus einer UREINSQUELLE

Zwei Seiten
Die ich betrachte

In einer dritten
Anschauungsebene

Die ich fühle

Sehe ich eine
Erweiterung
Ins Unendliche


Herbert Karl Harry  Metzger (Schriftsteller, geb. 1924)








#Iris_Caren_von_Württemberg- #Poesie

 Iris Caren von Württemberg
Terror - Falsche Rebellen

Nein 
Helden seid ihr nicht //

An eurem Herz
klebt Blut
an eurer Zunge
Teer
der eure Worte
schwärzt
und Spuren hinterlässt-
denen kein Gott folgt/


Nein
Liebe seid ihr nicht//

An euren Augen
bricht kein Lichtstrahl
an euren Händen
kein Druck
der wärmt
und Kraft sendet
durch die ein Gott
könnte wirken //


Nein -
Helden seid ihr nicht /// 

Iris Caren von Württemberg (2005)

Iris Caren von Württemberg- Poesie

 Iris Caren von Württemberg
Weihennacht

Nachtgeweißt
Die Tage der Weihe des Kindes

Ein Schimmer Sonne
hellt die Stirn von Tausenden
spricht zu ihnen stumm
von morgen

Die Nächte sind offen
die Erde webt ein neues Kleid
will atmen
das neue Jahr schläft noch
in ihrem Schoß

Ihr müsst leise sein
die Tage der Weihe sind kurz
das Kind spielt silbern darin/

Geweißt ist die Nacht
und von Träumen geweitet

Stiller die Zeit
und dem Schweigenden gleich-

Gedicht von Iris Caren von Württemberg,  wurde 1995 in ihrem Lyrikband, Flugasche Verlag Stuttgart, Titel  "Nacht/Visionen" veröffentlicht, (vergriffen).

Iris Caren von Württemberg: Poesie

Die kleine graue Wolke
treibt regenlos
schwindet/

Sonnenfäden allein
halten Nacht an
vertreiben
blaugraue Gedanken
in dir –

Iris Caren von Württemberg

Die Einsamkeit des Denkers, Gedicht von Herbert Karl Harry Metzger

Die Einsamkeit des Denkers

ist die Fülle seines
denklebendigen Erlebens.

Die Fülle ist ihm Geschenk
aus dem Herzall
stetig schöpferischen Bewirkens.

Er durchtränkt sein Gemüt
mit dem Ewigschaffensliebesstrom
aus des
Vatergeistlebens-Allseinsbegnaden.

Er will – befreit durch  IHN,
aus der Tiefe seines Innen
sein und tun, immerzu darum ringend:

Wie   E R   Will.

Herbert Metzger (Schriftsteller, geb. 1924)



Nachtrag : das Gedicht erschien jetzt im Almanach deutscher Schriftstellerärzte 2015, herausgegeben von Dietrich Weller, Verlagsgesellschaft W.E.Weinmann e.K., Filderstadt. Herbert Metzger ist seit Jahren dort mit Texten und Gedichten vertreten, weitere Bücher von ihm (Preisträger des Wettbewerbes Ältere Menschen schreiben vom Ministerium f wiss. u. Kunst BW) gibt es u.a. im Möllmann Verlag.

Iris Caren von Württemberg: Poesie

Weißer Wind
an Land
wo es tönt
und blaut im Haus
des wogenden Nass -

Tore geöffnet
für Sonnenflocken
aufgehellt
noch ehe zu finstern beginnt
was wässern geworden/

Iris Caren von Württemberg